Therapieangebote

Therapieangebote von A-Z

Achtsamkeitstraining

Achtsamkeitstraining hilft, bewusster im Moment zu leben und Körper, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten.

Durch gezielte Übungen wie ruhige Atmung, die Wahrnehmung nach außen richten oder achtsames Bewegung.

Lernen Sie, Stress und innere Anspannung zu reduzieren.

Alltagstraining (ADL-Training)

Im Alltagstraining üben Sie gezielt Tätigkeiten, die für das tägliche Leben wichtig sind wie etwa Anziehen, Schreiben, einen Gegenstand halten oder Trinken.

Der Therapeut unterstützt dabei, Bewegungen zu optimieren und Hilfsmittel richtig einzusetzen.

Es werden auch Tagesstrukturierende Themen wie Zeitmanagement, physiologischer Schlaf-/Wachrhythmus und Stressbewältigung besprochen.

Ziel ist es, möglichst selbstständig und sicher den Alltag zu bewältigen. Dabei wird das Training individuell an die Lebenssituation und Fähigkeiten des Patienten angepasst. Besonders nach neurologischen Erkrankungen hilft es, wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

Basale Stimulation

Die Basale Stimulation richtet sich vor allem an Menschen mit eingeschränkter Wahrnehmung, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder bei schweren neurologischen Erkrankungen.

Durch gezielte Sinnesreize wie Berührung, Bewegung, Musik oder Düfte – wird die Eigenwahrnehmung des Körpers angeregt.

Ziel ist es, die Wahrnehmungsfähigkeit und damit das Wohlbefinden zu fördern.

Entspannungstechniken (Atemübungen, Meditation, Yoga)

Entspannungstechniken helfen, den Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und Stress abzubauen.

Durch ruhige Atmung, bewusste Bewegungen oder geführte Imaginationsübungen lernt man, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen.

Diese Übungen können helfen, Anspannung, Schmerzen und Ängste zu verringern.

Feinmotoriktraining

Beim Feinmotoriktraining werden gezielt Bewegungen der Finger, Hände und Handgelenke geübt, um Geschicklichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Dabei kommen verschiedene Materialien und Übungen zum Einsatz, zum Beispiel das Greifen kleiner Gegenstände, Schrauben, Perlen oder spezielle Trainingsgeräte.

Durch regelmäßiges Üben werden Muskeln gestärkt und die Bewegungskoordination verbessert. Besonders nach Handverletzungen, Operationen oder neurologischen Erkrankungen hilft das Training, alltägliche Tätigkeiten wie Schreiben, Knöpfen oder Essen wieder sicher auszuführen.

Ziel ist es, die Hand wieder so beweglich und geschickt wie möglich zu machen.

Gelenkschutz- und Ergonomieschulung

Hier lernen Sie, Ihre Gelenke im Alltag zu schonen und Überlastungen zu vermeiden.

Der Therapeut zeigt gelenkschonende Bewegungsabläufe, gibt Tipps zur richtigen Körperhaltung und empfiehlt passende Hilfsmittel.

Ziel ist es, die Gelenke langfristig gesund zu erhalten und den Alltag trotz Einschränkungen gut zu bewältigen.

Hirnleistungstraining / Kognitives Training

Beim Hirnleistungstraining werden Konzentration, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Handlungsfähigkeit gezielt trainiert. Die Übungen können am Computer, mit Arbeitsblättern oder spielerisch erfolgen.

Besonders nach Schlaganfällen oder bei Demenz kann das Gehirn durch gezieltes Training neue Verbindungen aufbauen. Dadurch verbessert sich die geistige Leistungsfähigkeit, und Alltagsaufgaben fallen leichter.

Ziel ist es, Denkprozesse zu aktivieren und die Selbstständigkeit im täglichen Leben zu fördern.

Hand Therapie

In der Hand Therapie arbeitet der Therapeut mit gezielten Handgriffen und Bewegungen an Gelenken, Muskeln und Faszien.

Besonders nach Verletzungen, Frakturen, Operationen oder bei Gelenkbeschwerden kann diese Methode helfen, die Funktion der betroffenen Hand oder des Arms wiederherzustellen.

Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Bewegungsfreiheit zu vergrößern und alltägliche Tätigkeiten wieder schmerzfrei ausführen zu können.

Motorisch-funktionelle Behandlung

Diese Behandlung zielt darauf ab, Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit der betroffenen Körperteile zu verbessern.

Durch gezielte Übungen werden Muskeln aufgebaut und Gelenke stabilisiert. Dabei kommen sowohl aktive Bewegungsübungen als auch Alltagsaktivitäten zum Einsatz.

Ziel ist es, die Selbstständigkeit im Alltag und die Belastbarkeit des Bewegungsapparats zu steigern.

Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Die Progressive Muskelrelaxation ist eine Entspannungsmethode, bei der nacheinander verschiedene Muskelgruppen angespannt und wieder gelockert werden.

Durch regelmäßiges Üben kann man Stress abbauen, Schmerzen reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Sie unterstützt dabei, ein verbessertes Körpergefühl zu entwickeln und innere Ruhe zu finden.

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

In dieser Therapieform werden Bewegung (Motorik) und Wahrnehmung (Sensorik) gleichzeitig geschult.

Der Patient führt Übungen aus, die Gleichgewicht, Koordination und Körperbewusstsein fördern. Dabei werden verschiedene Materialien, Therapiemittel und Untergründe eingesetzt, um die Sinneswahrnehmung zu stimulieren.

Besonders nach Schlaganfällen oder bei Erkrankungen des Nervensystems ist es wichtig, die Verbindung zwischen Gehirn und Körper neu zu stärken. So kann die Kontrolle über Bewegungen nach und nach verbessert werden.

Spiegeltherapie

In der Spiegeltherapie wird ein Spiegel so aufgestellt, dass der Patient die Bewegung der gesunden Hand sieht und der Eindruck entsteht, auch die betroffene Hand bewege sich. Das Gehirn wird dabei „getäuscht“ und aktiviert Bereiche, die für Bewegung zuständig sind.

Diese Methode wird häufig nach Schlaganfällen oder bei Schmerzen nach Handverletzungen eingesetzt.

Durch regelmäßiges Training kann die Beweglichkeit der gelähmten oder schmerzhaften Hand verbessert werden. Sie hilft außerdem, Phantomschmerzen nach Amputationen zu lindern und die Körperwahrnehmung zu fördern.

Thermische Anwendungen (Wärme- und Kältetherapie)

Bei thermischen Anwendungen wird Wärme oder Kälte gezielt eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, Schwellungen zu reduzieren, Entzündungen zu hemmen und die Durchblutung zu fördern.